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Die Begegnung mit den Waldensertälern stellt immer noch eine bemerkenswerte Erfahrung dar, da es sich um ein bescheiden bemessenes Gebiet handelt, das aber eine sehr präzise und bestimmte Identität besitzt.
Dieses befindet sich im westlichen Piemont, westlich von Pinerolo, und umfasst ein Gebiet von zirka 700-800 Quadratkilometern. Es besteht aus den Tälern des Pellice und seinen Zuflüssen, dem Germanasca-Tal und geht bis zum rechten Flussufer des Chisone in dessen unteren Verlauf.
Die Gebiete sind überwiegend alpinen Charakters mit einer beachtlich vielfältigen Umgebung.
Das Germanasca-Tal, das eingebettet zwischen dem Chisone- und dem Pellice-Tal liegt, besitzt deutliche Gebirgseigenschaften und Siedlungen in einer Höhe von 900 bis 1.500 Metern gelegen.
Das Pellice-Tal besteht aus einem Talgrund in 400-650 Meter Höhe sowie steilen Hängen, die in begrenzten Bereichen 3.000 Meter Höhe erreichen. Die restlichen Täler des Rorà, Angrogna und Pramollo befinden sich bei 900-1.000 Metern und haben ein schwächeres Gefälle. Die Gegenden um San Giovanni und Prarostino sind hügelig und befinden sich bei 600 Höhenmetern. Diese Verschiedenheit der Landschaft hat einen großen Unterschied der Agrarkulturen und Landwirtschaftssysteme hervorgerufen. |
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