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Projekye

arbeit mit öffentlichen Einrich-tungen

percordi degli ugonotti

Wege der Freiheit zwischen Kunst und Kultur
Dieses Projekt ist 2004 entstanden, um die nachhaltige und ganzheitliche Entwicklung in der Gegend Pinerolos und den angrenzenden Tälern zu fördern und vom Standpunkt eines territorialen Systems aus auf die Wiedergewinnung des kulturellen und landschaftlichen Bestands und die touristische Förderung der Region hinzuarbeiten.

Das Projekt vereint vier Kreisverwaltungen (Pinerolesisches Vorgebirge, Chisone- und Germanasca-Täler, Pellicetal, Sangonetal), die Stadt Pinerolo, den Verein der Gemeinden der Pinerolesischen Ebene, die Stiftung Waldensisches Kulturzentrum ("Centro Culturale Valdese" - CCV), das Büro für künstlerische und kulturelle Güter des Bistums Pinerolo, die Koordination der lokalen kulturellen Vereine. Es hat zudem die Unterstützung und Zusammenarbeit der Region Piemont, der Provinz Turin, des Landesdenkmalamts, der Bankgesellschaft San Paolo und der Stiftung CRT.

Bisher ist Material zur Promotion schon vorhandener Ressourcen erstellt worden (Broschüren, Tourismuskarten, Wanderausstellungen usw.). Eine vertiefte Erforschung des Territoriums wird in Zukunft zur präzisen Auswahl in Bezug auf die Wiederbewertung der kulturellen Güter und deren ganzheitliche Nutzung führen.

Die Wege der Hugenotten und der Waldenser
Hierbei handelt es sich um eine Strecke von 1.200 Kilometern, von der Drôme in Südfrankreich über die Schweiz nach Bad Karlshafen in Deutschland, auf der die Themen der Toleranz in Bezug auf die Ereignisse nach dem Widerruf des Edikts von Nantes angeboten werden. An dieser im Aufbau befindlichen Strecke soll sich diejenige des waldensischen Exils in die Schweiz und der Rückkehr der Waldenser in ihre Täler (1686-1689) angliedern.

Für weitere Informationen weisen wir auf die französische Webseite hin:www.surlespasdeshuguenots.eu

Minderheitensprachen
Die Region der Waldensertäler (Pellicetal und Chisone- und Germanasca-Täler) ist durch Mehrsprachigkeit charakterisiert. Die Bewohner sprechen noch immer zum Teil im Alltag die okzitanische Sprache, aber aus historisch-religiösen (die Waldenser wurden für viele Jahre von den hugenottischen Kirchen des Dauphiné und Genfs unterstützt) und geographischen Gründen (die Nähe zur französischen Grenze und die Saison-Migration) wird auch Französisch gesprochen. In Folge des nationalen Gesetzes 482/99 zur Förderung der Minderheitensprachen haben die Kreisverwaltungen eine Reihe von Projekten eingeleitet und die Zusammenarbeit mit Einrichtungen gesucht, die sich schon seit geraumer Zeit mit dieser Thematik beschäftigen.

Der Stiftung CCV hat die Kreisverwaltung des Pellicetals die Organisation von Kursen und die Aktivitäten der Sprachaufwertung wie die "Französische Woche" anvertraut.


Laufende Aktivitäten
Kurse des gesprochenen Okzitanischen

Erzählkurse

Französischkurs "Zuhören, Reden, Schreiben"

Französischkurse und Allgemeinwissenskurse


Archiv abgeschlossener Aktivitäten:
Französische Woche - März 2007

öffnungszeiten
  • sekretariat
  • vom Dienstag bis Freitag
    9:00 - 12:30 Uhr
    14:00 - 17:30 Uhr
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